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Heiz-Trick: Sparen mit einer Wärmepumpe
Geschrieben am 24. November 2008 Keine Kommentare
So pumpen Sie Wärme nach innen – Bild: saikimeckyWir erklären in diesem Beitrag wie Wärmepumpen funktionieren und ob sich die Technik für Sie lohnt. Außerdem zeigen wir, welche Fördermittel der Staat für Sie bereit gestellt hat.
Die Technik
Eine Wärmepumpe ist eine Maschine oder Gerät, das Energie von einem Ort unter Zufuhr von technischer Arbeit zu einem anderen Ort bewegt. Die meisten Wärmepumpen-Technologien bewegen Wärme von einer niedrigen Temperatur-Wärmequelle zu einem höheren Temperatur-Kühlkörper. Gängige Beispiele sind Lebensmittel-Kühl- und Gefriergeräte, Klimaanlagen, und Wärmepumpen für thermische Wohnungsheizungen.
Wärmepumpen in Heizungssystemen sorgen dafür, dass aus der Abluft, dem Boden der Erde oder dem Grundwasser Wärme entzogen werden. Ein Mehrfaches des für die Wärmepumpe eingesetzten Energieaufwandes kann der Wärmesenke (der Luft, dem Erdboden oder dem Grundwasser) entzogen werden und somit auf ein deutlich höheres Temperaturniveau angehoben werden.
Diese Typen gibt’s
Wärmepumpen gibt es als monovalente und als bivalente Variante. Die monovalente Wärmepumpe deckt den gesamten Wärmebedarf eines Hauses. Bei der bivalenten Variante schaltet sich bei Bedarf automatisch eine Zusatzheizung ein. Diese könnte ein Öl- oder Gaskessel sein. Dies wird in Deutschland die bevorzugte Lösung insbesondere bei Altbauten sein, da hierzulande kaum Bedingungen vorstellbar sind, wo nicht mal im Winter die Zusatzheizung benötigt wird.
Wärmepumpen sparen langfristig erhebliche Energiekosten ein. Selbst wenn man zur Finanzierung auf einen Kredit zurückgreifen muss, werden die Kosten durch die Wärmepumpe im Laufe der Jahre durch Einsparungen beim Heizenergieaufwand eingespart. Damit sich mehr Hausbesitzer für diesen Weg entscheiden, gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. Um eine Berechnung zum Zeitraum des Rückholens der Investitionskosten durchzuführen, sind vielfältige Parameter zu berücksichtigen. Zum Glück gibt es im Internet Webseiten, die die entsprechenden Größen für ein Ein- oder Mehrfamilienhaus abfragen und eine komplette Berechnung der Amortisation umsetzen. (Eine mögliche Durchführung ist etwa bei http://www.dimplex.de/online-planer/wp-rechner/index.php einfach umsetzbar über einen Gastkonto)
Die Frage nach der geeigneten Wärmequelle für die Wärmepumpe ist ein komplexes Thema. Je nach den Bedingungen vor Ort sind unterschiedliche Entscheidungen zu treffen. Generell jedoch gilt: Grundwasser und Erdwärme mit Vertikalkollektoren sichert über die ganzjährige konstante Temperatur jederzeit genügend Wärme, ohne auf eine zweite Wärmequelle zurückgreifen zu müssen. Anbieter für Wärmepumpen auf Basis dieser Technik wurden von der Stiftung Warentest in der Jahresmitte 2007 getestet. Dabei hatten die Vaillant Geotherm, Alpha-Innotec und Stiebel Eltron die Nase vorne.
(Quelle und weitere Details: http://www.test.de/themen/umwelt-energie/test/-Waermepumpen/1538660/1538660/1543132/1540687/)Wärme aus der Luft
Aber auch die Wärmequelle Luft macht Sinn, wenn man eine Vollkostenrechnung durchführt. Denn durch die verminderten Investitionskosten sieht diese Rechnung in bestimmten Fällen langfristig eine sehr gute Entscheidung dar. Anbieter für die Technik sind auch Vaillant und Stiebel Eltron. Da diese Technik eher selten eingesetzt wird, wurden sie bisher noch nicht verglichen.
Sparen mit Horizontalkollektoren
Eine weitere Variante stellt der Horizontalkollektor dar. Hier kann der Eigentümer bei der Erschließung der Wärmequelle selbst mit anpacken und spart damit bares Geld. Hier wird aber mehr Fläche benötigt. Um die große Bodenfläche als Wärmequelle für Heizzwecke der Nutzung zuzuführen, werden spezielle Rohrschleifen aus Kupfer oder Kunststoff mindestens 1 m tief ins Erdreich versenkt, wo ganzjährig wenig schwankende Temperaturen zwischen 15 bis 5 Grad herrschen. Allerdings benötigt man ungefähr das 2-fache an Bodenfläche um das Haus, wie man im Haus als zu beheizenden Wohnfläche hat. Diese Fläche der Kollektoren kann aber nach der Fertigstellung sehr schön als Garten genutzt werden. Anbieter für diese Technik sind Vaillant in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen der Heizungserstellung.
Das gibt’s vom Staat
Eine Förderung des Einbaus einer Wärmepumpe wird vom Bund mit einer direkten Finanzspritze geleistet. Bei Neubauten erhält der Besitzer des Hauses 10 Euro pro qm der beheizten Nutzfläche, maximal bis zu 2.000 Euro je Wohnung. Bei mehr als zwei Wohnungen ist diese Förderung auf 10 % der nachzuweisenden Kosten der Nettoinvestition für die Wärmepumpen begrenzt. Weitere Details sind in unter dem Stichwort “Förderrichtlinie Wärmepumpe” auf www.bmu.de abrufbar.
Über ein KfW-Programm (die KfW ist die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau) kann man
zinsverbilligtes Darlehen zur Modernisierung bestehenden bestehender Wohngebäude bis zu 50.000 € je Wohnung bekommen. Wärmepumpen gelten als Wohnungs-Modernisierung. Die Zinsersparnis ist erheblich. Weiter Infos kann man unter http://www.kfw-foerderbank.de/ abrufen. Der Kredit wird über eine Bank oder Sparkasse abgerufen.Einen Kommentar schreiben

